CDU-Fraktion Pankow unterstützt Olympische Spiele in Berlin

Bildunterschrift: Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU), Jens Voigt, David Paul (CDU) (v.l.n.r.); mBildrechte: CDU-Fraktion Pankow 
 
Bildunterschrift: Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU), Jens Voigt, David Paul (CDU) (v.l.n.r.); mBildrechte: CDU-Fraktion Pankow

Die CDU-Fraktion Pankow spricht sich für eine Bewerbung Berlins um die Ausrichtung Olympischer Spiele in den Jahren 2036 oder 2040 aus. Das machte der Bezirksverordnete David Paul in der 37. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow Anfang März deutlich. Unterstützt wurde die Fraktion dabei auch vom ehemaligen Radrennfahrer und mehrfachen Tour-de-France-Etappensieger Jens Voigt. Er betonte, Berlin könne hundert Jahre nach den Olympischen Spielen von 1936 zeigen, dass Deutschland heute für Werte wie Weltoffenheit und Toleranz steht.

Die Linksfraktion hatte die BVV zuvor aufgefordert, sich klar gegen eine Bewerbung Berlins um Olympische Spiele zu positionieren. In einem Antrag sprach sich die Fraktion dabei ausdrücklich auch gegen eine Herrichtung bezirklicher Sportstätten für das Sportereignis aus. Aus Sicht der CDU bietet eine mögliche Austragung aber die Chance, Sport, Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken. Denn Olympische Spiele sind weit mehr als ein internationales Sportereignis. Richtig geplant, können sie ein Motor für wichtige Investitionen in Infrastruktur, Sportstätten und Wohnraum sein. „Wenn bestehende Anlagen modernisiert und neue Einrichtungen nach den Spielen dauerhaft für Vereine, Schulen und den Breitensport genutzt werden, profitiert das Land Berlin – und auch der Bezirk Pankow – langfristig“, erklärt David Paul.

Gleichzeitig betont die CDU-Fraktion, dass ein Teil der notwendigen Investitionen aus öffentlichen Mitteln finanziert werden muss. Deshalb müsse eine mögliche Bewerbung klaren Kriterien der Nachhaltigkeit und Transparenz folgen. „Ziel muss sein, bestehende Infrastruktur sinnvoll zu nutzen, gezielt zu modernisieren und Anlagen nach den Spielen dauerhaft weiterzuverwenden – etwa durch die Umnutzung eines Olympischen Dorfes zu dringend benötigtem Wohnraum“, so Paul weiter.

Auch gesellschaftlich könnte eine Olympiabewerbung wichtige Impulse setzen. „Olympische Spiele bringen Menschen aus aller Welt zusammen und sind ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt, Integration und Zusammenhalt“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende Denise Bittner. „Wenn die Spiele klug und nachhaltig geplant werden, profitiert die gesamte Stadtgesellschaft davon.“