Johannes Kraft MdA fordert temporäre Ampel vor Bucher Grundschule
Bildunterschrift: Stadträtin Manuela Anders-Granitzki (links) und Johannes Kraft MdA (2.v.r.) mit Lia und ihren Freunden
Bildrechte: Johannes Kraft
Der Pankower CDU-Abgeordnete Johannes Kraft setzt sich für eine Verbesserung der Schulwegsicherheit im Bereich der Grundschule Am Sandhaus in Buch ein. In einem von der CDU-Fraktion Pankow in die BVV eingebrachten Antrag fordert er, während der Sperrung der Wiltbergstraße unter der Eisenbahnbrücke eine temporäre Ampel an der Kreuzung Wiltbergstraße/Röbellweg einzurichten. Zuvor hatte sich eine Schülerin der Schule mit einem Brief an Kraft gewandt und um eine Verbesserung der Situation gebeten.
Die Bauarbeiten an der Brücke (Eisenbahnüberführung) in der Wiltbergstraße dauern bereits seit 2022 an und werden nach aktuellen Informationen der Deutschen Bahn noch bis mindestens 2028 fortgeführt. Durch die Vollsperrung im Bereich des S-Bahnhofs hat sich ein erheblicher Teil des Verkehrs in den Röbellweg verlagert. Beim anschließenden Einbiegen in die Wiltbergstraße wird die bestehende Ampelanlage vor der Grundschule Am Sandhaus insbesondere von ortsunkundigen Verkehrsteilnehmern häufig übersehen, da sie nicht im direkten Sichtfeld liegt. Dadurch entstehen regelmäßig gefährliche Situationen – insbesondere für die Schüler der Grundschule Am Sandhaus sowie der nahegelegenen Grundschule im Ludwig-Hoffmann-Quartier.
Um die Schulwegsicherheit wirksam zu erhöhen, sollte an der Kreuzung eine vorübergehende, gut sichtbare Lichtsignalanlage installiert werden, die auch den Röbellweg einbezieht. Dadurch würden die Verkehrsströme klarer geregelt, die Sichtbeziehungen verbessert und sichere Querungsphasen geschaffen. Die bisherige Ampelanlage sollte dann für die Dauer der Maßnahme außer Betrieb genommen werden.
„Lia, die sich mit ihrem Brief an mich gewandt hat, besucht selbst die Grundschule im Ludwig-Hoffmann-Quartier und hat mir von der gefährlichen Situation auf ihrem Schulweg berichtet“, so Johannes Kraft. „Vor Ort haben wir uns dann gemeinsam mit der zuständigen Stadträtin Manuela Anders-Granitkzi und ihren Freunden ein Bild gemacht. Dabei waren wir uns schnell einig, dass hier Handlungsbedarf besteht. Eine gut einsehbare Ampelanlage würde an der Stelle für deutlich mehr Sicherheit sorgen. Ich danke Lia für ihren Mut und ihr Engagement – gerade in so jungen Jahren.“